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Botox gegen Zähneknirschen

Zähneknirschen – Botox kann helfen!

Zur professionellen Behandlung von Falten wird Botox längst erfolgreich eingesetzt, doch gegen Zähneknirschen? Was sich erst einmal ungewöhnlich anhört, ist in der medizinischen Praxis und natürlich auch in der foraesthetic Lounge Darmstadt eine etablierte Behandlungsmethode.

Bruxismus: chronisches Zähneknirschen

Stress und Anspannung im Alltag können chronisches Zähneknirschen (Bruxismus) auslösen. Dies geschieht unbewusst und meist nachts, sodass die Betroffenen das Knirschen erst durch bereits entstandene Schäden bemerken. Denn dauerhaft können durch den beim Knirschen ausgeübten Druck Kiefer und Zähne geschädigt werden. Auch starke ständig auftretende Kopfschmerzen können die Folge von Bruxismus sein. Durch das Zähneknirschen vergrößern sich mit der Zeit die Kaumuskeln, was das Gesicht breiter erscheinen lässt – ein weitere, meist unerwünschte Begleiterscheinung. Denn die ständige Betätigung der Muskeln wirkt wie ein Training, das sie im Verhältnis zu den anderen Gesichtsmuskeln mit der Zeit größer und kräftiger werden lässt.

Abhilfe durch Botox statt Beißschiene?

Üblicherweise verordnen Zahnärzte gegen das Zähneknirschen Beißschienen, um die Zähne vor Schäden zu bewahren, die durch die erhöhte Muskelaktivität entstehen. Die Kaumuskulatur und den Kiefer entlastet die Schiene jedoch nicht, da die Muskeln auch beim Tragen weiter „arbeiten“ und Druck ausüben.
Doch wie kann Botox bei Bruxismus helfen? Der Wirkstoff Botulinumtoxin, bekannt unter dem Markennamen Botox, unterbricht die Muskelaktivität: Die Muskeln können sich nicht mehr so stark zusammenziehen. Zur Behandlung von Bruxismus wird hier in der foraesthetic Lounge Botox gezielt in die großen Kaumuskeln (M. Masseter) injiziert, wodurch sich die Muskulatur entspannt und das unbewusste Knirschen verhindert wird. Auch das Gesicht erscheint durch die Entspannung und der damit einhergehenden Rückbildung der Kaumuskeln nach wenigen Wochen schmäler

Kleiner Eingriff verbessert die Lebensqualität

Nach der Behandlung kann der Patient gleich wieder nach Hause gehen. Es besteht dabei keine Gefahr für den Kiefer und die Kaumuskulatur. Im Gegenteil: Kopf- und Kieferschmerzen reduzieren sich im Laufe der folgenden Wochen. In Einzelfällen können auch Tinnitus-Beschwerden besser werden, hier sollte der Behandlung jedoch eine Abklärung durch einen HNO-Arzt vorausgehen. Wie lange die Wirkung der Injektion anhält ist individuell verschieden, abhängig von der schwere des Krankheitsbilds, der Dosierung des Wirkstoffs und auch von der Kraft der Kaumuskeln. In der Regel sind im ersten Behandlungsjahr etwa zwei bis drei Behandlungen erforderlich, danach weniger.

Die Behandlung von Bruxismus mit Botox wird in der foraesthetic Lounge mit gutem Erfolg, ausschließlich von bestens geschulten Fachärzten durchgeführt.

Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema persönlich. Sprechen Sie uns an!

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